Pflanzendaten

Leingewächse

Leingewächse

Linum usitatissimum L.

Familie Linaceae

VERWENDUNG IN DEN KLORANE-PRODUKTEN

Die Leinpflanze bietet uns heute vielseitige Anwendungsmöglichkeiten. Faserlein wird aufgrund seiner langen Pflanzenfasern genutzt, welche nach mehreren Bearbeitungsschritten in Leinengarn versponnen und für die Herstellung von Stoffen eingesetzt werden.
Öllein wird wegen seiner essbaren Samen angebaut, die reich an Öl und Eiweissen sind. Leinsamen sind sehr beliebt im Bereich der Diätetik, da sie zahlreiche essentielle Fettsäuren enthalten. Zudem können die Schleimstoffe aus den Samen in der Lebensmittelindustrie anstelle von Gummiarabikum verwendet werden. In der Pflanzentherapie dienen Leinsamen aufgrund ihrer verhärtungslösenden und sänftigenden Wirkung der inneren und äußeren Anwendung. Die Kosmetik schätzt Leinpflanzen in erster Linie wegen ihrer Anti-Aging-Wirkkraft und ihren sanften Pflegeeigenschaften. Kürzlich wurden die Vorteile dieser Pflanze im Bereich der Haarpflegeprodukte dank der volumenverleihenden Eigenschaften in ihren Schleimstoffen bestätigt.

EIGENSCHAFTEN DES PFLANZENEXTRAKTS

Die Laboratoires KLORANE schöpfen aus den Leinsamen die wertvollen Wirkstoffe: lösliche Fasern aus Polysacchariden mit filmbildenden Eigenschaften, die dem Haar von der Wurzel bis in die Spitze auf natürliche Weise Halt und Volumen verleihen.

BOTANISCHE DATEN

Lateinische Bezeichnung: Linum usitatissimum L.
Deutsche Bezeichnung: Lein, gemeiner Lein, Saat-Lein, Flachs.
Familie: Leingewächse (Linaceae).
Lein ist eine einjährige krautige Pflanze, deren gerader und faseriger Stängel bis zu 80 cm hoch wachsen kann.
Sie hat einfache, wechselständige, lineale oder lanzettförmige Laubblätter.
Die blauen Blüten sind frei und werden von einem geraden und länglichen Stiel getragen.
Die Früchte bestehen aus Kapseln, welche die glatten, glänzenden Samen in mehr oder weniger dunklem Braun und einer Grösse von 4 bis 6 mm umschliessen. Der Leinanbau wird seit so langer Zeit betrieben, dass die wildwachsende Leinpflanze nicht mehr bekannt und ihre Herkunft nicht sicher zu bestimmen ist. Heute wird L. usitatissimum in weiten Teilen Europas und zahlreichen Regionen der Welt angebaut. In verwilderter Form kann man Leingewächse am Rande von Feldern, Wiesen oder Wegen finden.
Es gibt etwa 200 unterschiedliche Leinsorten.

Herkömmliche Anwendungen

Der Leinanbau blickt auf eine lange Tradition zurück, die bis zu den Anfängen der Landwirtschaft reicht. Gemeinsam mit Hanf gehört sie zu den ersten genutzten Faserpflanzen überhaupt. Darauf verweisen zahlreiche archäologische Ausgrabungen, in denen Gewebefragmente aus einer Zeit um 8000 v. Chr. gefunden wurden. Lein wird seit jeher zur Herstellung von Kleidung, Segeltuch, Seilen und Stoffen genutzt. Die Tücher und Binden, mit denen die alten Ägypter ihre Mumien umhüllten, waren seit dem 23. Jahrhundert v. Chr. aus Lein gefertigt. Hippokrates (5. - 4. Jahrhundert v. Chr.) verwendete Leinsamen aufgrund ihrer heilenden Wirkung, und Theophrastos (4. Jahrhundert v. Chr.) verabreichte vermutlich als Erster ihre Schleimstoffe gegen Husten. Im 15. und 16. Jahrhundert setzte sich in der medizinischen Anwendung in erster Linie das Leinöl durch.

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VOLUMEN

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